Disney’s Magic Kingdom

Heute ist es soweit. Es geht zu Disney! Auch Disney hat mittlerweile vier verschiedene Parks, eigentlich sechs, wenn man die Wasserparks dazu nimmt.

Mehr als 1 Park pro Tag ist absolut unrealistisch. Wir machen daher den Hauptpark, Disney’s “Magic Kingdom”. Den muss man machen, da gibt’s keinen Weg dran vorbei.

In der Früh versuchen wir noch Tickets online zu buchen. Leider schaffen wir es nicht, weil das Ticketing System zusammen gebrochen ist (wie wir später erfahren sollten, unter dem Andrang).

Zum Technischen: ohne Handy, ohne online Purchases geht eigentlich gar nichts mehr. Wir reservieren online unser Shuttle zum Disney Park. Die Tickets gehen fast ausschließlich in die (Apple) Wallet, Papier-Pläne sind auch quasi ausgestorben. Und wer nicht über die Park-eigene App in den Lokalen Essen bestellt, der steht sich die Füße in den Bauch an den langen Warteschlagen. Für unsere 3 Wochen in Florida haben wir uns daher für eine pre-paid eSim von T-Mobile entschieden (data only, 30 GB, $ 45).

Der Shuttleservice vom Hotel zu den Attraktionen spart einem schon mal $ 40 oder gerne auch mehr. Diesen Betrag muss man fürs Parken auf jeden Fall rechnen. Der Disney Eintritt selbst spielt dann nochmals in einer eigenen Liga. Beworben werden hauptsächlich die 3-für-1 Tickets. Erworben haben wir ja nur ein 1-Tages Ticket – das kommt uns aber wie ein 1-für-3 Eintritt vor.

Egal, wir treffen also gegen 10:15 beim Park ein. Die Dimensionen sind hier nochmals andere. Security check und Kassen bringen jeden nur bis zu einem Vorplatz. Dort muss man sich dann für den Weg zum Park entscheiden. Je nach Destination bringt einen entweder die Monorail oder die Fähre (!) zum eigentlichen Parkeingang.

Endlich angekommen machen wir uns erstmals mit dem Layout des Parks vertraut. Es gibt hier 6 verschiedene Themes und ein Zug verbindet den hinteren Teil des Park mit dem Eingang. Die “Locals” meine alle, das ist die cleverste Wahl für den Start.

Nachdem Isi zum ersten mal hier ist, bekommt sie natürlich den “1st visitor badge”!

Wir stürzen uns dann direkt in den Adventure Theme und es geht irgendwie genau so los, wie man es sich vorstellt. Zuerst stolpern wir über Goofy und Minnie-Mouse. Und es sollte noch viele andere Figuren folgen.

Zum Wetter müssen wir eigentlich nichts mehr schreiben. Eventuell haben wir heute ein paar Wolken mehr. Es bleibt trotzdem sonnig und heiß. Am Nachmittag schaffen wir dann aber wieder 32 Grad im Schatten.

Für Isi bleibt das klassische Karussell die Hauptattraktion. In alles andere müssen wir sie fast reinschleppen. Meist ist es jedoch so: wenn erst einmal angekommen, dann ist es meist gar nicht so schlimm sondern sogar ganz toll! Zum Teil hängt das auch damit zusammen, dass hier der Großteil der Rides nach außen hin sehr unscheinbar wirkt. Die meisten davon sind mittlerweile indoor. Oft ist es eine Kombination aus klassischem Fahrgeschäft und 4d Kino.

Ungeachtet des Aufwands schaffen wir an diesem Tag wirklich viel. Wir schauen uns alle (!) Themes in diesem Park an und fahren auch mit vielen Attraktionen. Schlussendlich ist es jedoch immer eine Kombination aus Fahrgeschäften, Shows, Shops und Dining.

Ganz am Ende unseres Aufenthalts machen wir noch die obligatorischen Fotos am Disney Schloss (eigentlich Cindarella’s Castle). Wir haben unser Retour-Shuttle dieses mal erst für 20 Uhr ausgewählt. Das gibt uns dann noch eine Stunde extra, in der Tanja und Isi die Shops in Eingangs-Nähe unsicher machen und ich noch einen der größeren Rollercoaster probiere.

Die Monorail bringt uns dann wie geplant wieder zum Parkplatz, sowie das Shuttle uns wieder am Hoteleingang absetzt.

Eigentlich sind wir alle wieder komplett par terre. Wir schaffen es trotzdem noch ins Auto um noch in ein vernünftiges Lokal zu kommen. Die Diner um die Ecke sind leider auf lange Sicht alle zum Kübeln.

Für morgen planen wir (oder ich 😜) einen Besuch im “Old Jail Museum”. Das bietet Führungen und historische Galgen. Alternative haben wir (oder ich 😜) noch den “Spook Hill” am Programm. Das ist einer der ältesten bekannten “Gravity Hills” in den USA und liegt etwa 50 Meilen südlich von Orlando.

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