Endlich ein Tag zum Ausschlafen. Uns reißt es erst gegen halb neun aus den Betten und die gute Nachricht für heute ist: es gibt keinen Stress, weil wir jetzt 4 volle Tage (also 5 Nächte) in Miami verbringen werden.

In unserer aktuellen Unterkunft, einem Apartment, müssen wir uns selbst versorgen. Es geht also in der Früh darum, irgendwo ein Frühstück aufzutreiben. Unser Apartment liegt etwas außerhalb von Miami Downtown, konkreter ca. 2 km nördlich von der Bayfront in Riverside / Little Havana.
Grundsätzlich macht die Fortbewegung in Miami mit dem Auto nicht allzuviel Sinn. Man würde zwar ganz gut vorankommen, jedoch ist freies Parken quasi nicht möglich. Und die Parkplätze und Parkhäuser sind dann doch sehr teuer.
Wir packen also unsere sieben Zwetschken und marschieren zum nächstgelegenen Café. Wettertechnisch können wir nicht viel Neues berichten. Gestern hatten wir am Freeway ca. 10 Minuten heftigen Regen. Heute sind wir am Vormittag schon wieder bei 30 Grad plus in der prallen Sonne unterwegs.

Das angepeilte Café entspricht den Erwartungen. An den richtigen Stellen in der USA findet man dann doch noch Kaffee und genießbares Frühstück.

Unser anschließender Weg führt uns danach weiter nach Miami Downtown. Der Plan für den Tag ist die Stadt mit dem sogenannten „Metromover“ zu erkunden. Die KI hat uns dazu ein paar gute Ideen geliefert, speziell wohin die Reise gehen soll. Auf dem Weg dahin müssen wir Halt machen, da sich eine Hängebrücke direkt vor uns öffnet 😳.

Der „Metromover“ ist eine Kombination aus Monorail und Bus. Er fährt erhoben über den Straßen von Miami.

Und das Highlight dieses Transportmittels ist: es fährt alle 10 Minuten und ist kostenlos. Insgesamt gibt es drei Linien. Alle fahren ausschließlich in Schleifen, sodass man sich nie wirklich Gedanken über die korrekte Einstiegsseite machen muss.
Wir schnappen uns also die „Omni-Loop“ und fahren ostwärts zur Station „Museum Park“. Dort spazieren wir durch den gleichnamigen Park und werfen einen ersten Blick auf den Hafen von Miami und das berühmte vorgelagerte „Miami Beach“.

Isi versucht sich dort im Fitness Park. Wir treffen dabei auf einen Einheimischen, der uns gleich das Museum um die Ecke empfiehlt.

Da wir heute sehr flexibel sind, entscheiden wir uns kurzfristig das „Frost Museum of Science“ zu besuchen. Speziell für Kinder gestaltet, können die Kleinen dort sehr viel erkunden. Es geht um Sport, Archäologie, Fliegen, den Weltraum und um die Unterwasserwelt. Also da ist einmal ALLES dabei. Mit viel Aufwand und interaktiv gestaltet erstreckt sich diese Museum über 4 Ebenen.




Das Abenteuer dauert dann bis nach 18 Uhr. Wir treten unsere Heimreise wieder über den „Metromover“ an.
Noch kurz zu Miami und zu Tech auf der Straße: hier gibt es diese Dinge, über die in Europa nur philosophiert wird: autonomous cars, robot delivery und natürlich den Tesla Space Truck!


Wieder zuhause beschäftigen wir uns noch kurz mit der Suche nach einem Abendessen. Die Hürde ist bei unserer Location immer die Entfernung zu den besseren Lokalen weiter im Zentrum der Stadt. Wir entscheiden uns trotzdem für ein Seafood Lokal am Miami River und die Fahrt mit dem Auto. Da es sich um eine angesagte Gegend mit vielen Bars und Clubs handelt, kostet Private Parking zur Sicherheit gleich das Doppelte im Vergleich zu gestern. Aber auch in Miami gibt es Sachen, die wie in Österreich funktionieren. Wir sprechen kurz mit dem lokalen Parkplatzbewacher und bezahlen in bar statt über die App. Auch so kann man sparen 😎.



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