Key West – Day 1 of 2

Unser Zwischenstopp in „Key Largo“ dauerte nur einen Tag und heute machen wir uns auf den Weg zum berühmten „Key West“. Diese Insel ist NICHT die westlichste (obviously 😜), jedoch befindet sich auf ihr der südlichste Punkt der USA. Die Bezeichnung „West“ kommt irgendwie von einer falschen Übersetzung. Ein bisschen Sinn macht sie trotzdem, da „Key West“ die westlichste Insel ist, die man über den „Overseas Highway“ erreichen kann.

Wie man auf der Map ganz gut sehen kann, braucht man von „Key Largo“ nach „Key West“ kein Navi. Ca. 100 Meilen geht unsere Reise gerade aus. Die Highlights der Stecke sind definitiv die vielen kleinen Shops und Tiki-Bars entlang der Strecke. Nicht weniger sehenswert sind die vielen Brücken mit enormer Spannweiter, die die einzelnen Inseln miteinander verbinden.

Obwohl es nur geradeaus geht, macht man auf den U.S. Highways nicht wirklich „Meter“. Das Höchste der Gefühle sind auf dieser Strecke 55 Meilen pro Stunde und die langsamen Trucks gibt es hier natürlich auch 🐌.

Nach guten 1,5 Stunden erreichen wir unser Hotel, mit absolut zentraler Lage in der Mitte der Insel.

Da unser Zimmer gegen 13:30 noch nicht ready ist, starten wir direkt nach der Ankunft unser Sightseeing „light“. Tanja ist, wie immer, top informiert und unser erstes Ziel ist das Katzenhaus, besser bekannt als „Ernest Hemingway‘s Home“. Der amerikanische Literatur-Nobelpreisträger lebte hier von 1928 bis 1939. Seine Bleibe im spanischen Kolonialstil ist heute ein Museum und bietet aktuell 59 Katzen ein zu Hause.

Wir machen die große (und einzige 😜) Führung mit und lernen, dass viele Katzen hier 6 Zehen an einer Pfote haben. Drei sollen sogar dabei sein, die 7 haben 😳.

Nach der Führung und dem obligatorischen Besuch des angeschlossenen Gift-Shops sind wir jetzt schon froh, dass wir uns nur Sightseeing „light“ vorgenommen haben. Die Luftfeuchtigkeit hier ist extrem hoch und alle sind seit der ersten Minute vollkommen durchgeschwitzt.

Für den ersten Tag begnügen wir uns mit diesem kürzeren Ausflug und nehmen uns nur noch den Leuchtturm um die Ecke vor. Tanja verzichtet dankend die 88 Stufen der schmalen Wendeltreppe hoch- und wieder runter-gehen zu „dürfen“. Auf der Aussichtsplattform macht sich der Aufwand dann aber bezahlt und wir genießen einen herrlichen Ausblick!

Am Heimweg genehmigen wir uns ein Eis. Für Mittagessen oder ähnliches hat niemand Energie. Und wieder lernen wir etwas dazu: die klassische Kugel Eis in der Tüte gibt es in der USA nicht. Diese Menge macht hier einfach keinen Sinn, auch nicht, wenn man sie genau so bestellt 🤷‍♂️. Wir haben unsere Ration auf jeden Fall für den Rest der Woche intus.

Zurück im Hotel zieht es Isi sofort in den hauseigenen Pool. Wieder hat das Wasser über 32 Grad. Das dürfte der Standard hier auf den Keys sein. Eine Abkühlung ist es aber trotzdem 🔥.

Schlussendlich beschließen wir den Tag in einer lokalen Bakery zum Abendessen. Mittlerweile haben wir es geschafft, etwas vom American Food wegzukommen. Der Ausweg ist dazu aktuell Seafood, italienische oder auch mexikanische Speisen. Mit dieser Strategie erreichen wir heute sogar eine kleine Nachspeise. Bei mir war es der Bauernkrapfen im „Key West“ Stil.

Morgen haben wir dann den ganzen Tag hier auf der Insel. Wir sind schon darauf gespannt. Hoffentlich ihr auch 😅.

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